Liestal das 1. Liga-Radballteam des VMC Liestal mit Martin Gerber und Mathias Oberer trat am Samstag auf heimischem Boden in der Fraumatt-Turnhalle zu ihrer dritten und letzten Finalqualifikation der laufenden Schweizermeisterschaften an.
Die Ausgangslage für das Baselbieter-Team war klar. Sie trafen in ihren vier Spielen auf Mannschaften, die in der Tabelle allesamt hinter ihnen klassiert sind und nur mit mindestens drei Siegen kann es ihnen noch in den Final reichen.
In ihrer ersten Begegnung gegen Lengnau, einen bekannten Gegner, gegen den die Liestaler in der Vorrunde noch verloren, fanden sie auch heute nur schwer ins Spiel. Doch es gelang ihnen, in diesem kampfbetonten Spiel, sich nach 14 Minuten mit einem klaren 5:3 Sieg schadlos zu halten. Somit war der Auftakt für einen erfolgreichen Nachmittag gelegt worden. Das Spiel gegen Amriswil gewannen die Liestaler infolge Abwesenheit der Thurgauer anschliessend 5:0 forfait.
Im Spiel gegen Mosnang 1, setzten sich Gerber/Oberer, von Beginn weg durch und führten zur Pause mit einem beruhigenden 5:0. Doch liess die Konzentration der Beiden danach merklich nach und es schlichen sich immer mehr Eigenfehler ein. Doch beim Stand von 6:5 gelang es Gerber einen Konter erfolgreich zum 7:5 Schlussergebnis in das Tor zu hämmern und somit waren die geforderten neun Punkte gewonnen.
Somit konnten die beiden Spieler des VMC Liestal beruhigt in den letzten Match gegen Mosnang 3 steigen. War ihnen doch ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften und damit die Finalqualifikation fast nicht mehr zu nehmen. Doch die Beiden wollten dem zahlreich aufmarschierten Publikum noch einmal etwas bieten. Und dafür bot sich ihnen die Mosliger Mannschaft bestens an, denn diese konnten dem Liestaler Angriffssturm, nichts entgegensetzten. Mit dem frenetischen Anhang in der Fraumatt-Turnhalle im Rücken, zogen die Liestaler rasch davon und sicherten sich mit einem überlegenen 11:3 einen weiteren Sieg.
Mit den erzielten 21 Punkten klassierte sich die Baselbieter Mannschaft somit auf dem vierten Gesamtrang und darf somit den Final, der Ende Mai stattfindet, als Zugabe bestreiten. Somit haben sich die Beiden in der schwierigen zweiten Saison wiederum für diesen qualifiziert und spielen wiederum um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.
Liestal am Sonntagmorgen spielten die Schüler B Mannschaft, Flurin Doerig und Sebastian Flury ebenfalls ihre letzte Finalqualifikationsrunde in der heimischen Fraumatt-Turnhalle.
Auch sie standen vor der letzten Runde auf dem undankbaren siebten Gesamtrang, doch mit einer guten Leistung könnten sie sich, in ihrer ersten Schweizermeisterschafts-Saison in den Final spielen.
Die beiden Nachwuchsspieler des VMC Liestal starteten gut in ihre Runde und gewannen gegen die direkten Konkurrenten aus Altdorf sicher mit 1:0.
Danach mussten sie jedoch gegen die Tabellenführer aus Mosnang eine empfindliche 3:7 Niederlage einstecken. Im Spiel gegen die zweite Mosnanger Mannschaft spielten Doerig/Flury 2:2 unentschieden und so musste der letzte Match über eine Finalqualifikation entscheiden.
In diesem dominierten die Beiden die Mannschaft aus Winterthur nach Belieben und gewannen das Spiel klar und deutlich mit 6:0.
Somit qualifizierten sich die beiden Liestaler sensationell für den grossen Schüler-Final im Hallenradsport in Brugg AG du zeigten auf, dass die Liestaler mit ihrer Nachwuchsförderung immer wieder tolle Erfolge feiern können.
Liestal am Sonntagnachmittag wurde in der Fraumatt-Turnhalle ein Halbfinal der laufenden 2. Liga Meisterschaft durchgeführt. Klare Aussenseiter waren dabei Thomas Gantenbein und Jürg Schneitter vom VMC Liestal. Sie trafen an diesem Spieltag auf starke Mannschaften, wobei sich nur die ersten Beiden für den Final qualifiziert konnten.
Doch die Liestaler Routiniers hatten nichts zu verlieren. So legten sie die Anfangsnervosität von Anfang an Beiseite und dominierten die Nachbaren aus Möhlin klar mit 7:5.
Dieser Sieg brachte das wiederum zahlreich erschienene Publikum in Fahrt und mit der lautstarken Unterstützung im Rücken gewannen die beiden Baselbieter den nächsten Match gegen St. Gallen knapp aber verdient mit 7:6.
Das Spiel gegen den haushohen Favoriten, Winterthur RV 2, mit einem ehemaligen NLA-Spieler im Feld, konnten Gantenbein/Schneider lange Zeit ausgeglichen gestalten. Doch je länger das Spiel dauerte um so mehr kamen sie unter Druck und mussten zum Schluss mit der, zu deutlichen, 4:8 Niederlage vom Platz.
So kam es im letzten Spiel gegen die Sirnacher, diese Mannschaft spielte das ganze Turnier weit unter ihrem Wert, zum grossen Finale. Nur mit einem Sieg konnte es den beiden Liestalern noch gelingen, sich in den Final zu spielen. Und die beiden legten von Anfang an ein schnelles Tempo vor und lagen rasch mit 3:0 in Führung. Doch trotzdem die beiden Thurgauer noch vor dem Halbzeitpfiff zum 3:3 ausgleichen konnten, spielten die Liestaler ihr gekonntes Spiel nach dem Wiederbeginn weiter. So gewannen sie nach nervenaufreibenden 14 Minuten verdient mit 7:4 und qualifizierten sich somit unter frenetischem Beifall überraschend für den Final.
Dieses Wochenende war für die Radballsektion des Velo Moto Club Liestal mehr als gelungen. Es gelang den Liestalern, alle drei Teams für die jeweiligen Finals zu qualifizieren. Damit gelang der noch einzigen Baselbieter-Radballsektion ein Novum. Noch nie konnten sie sich in einer Saison mit drei Mannschaften für die Finals qualifizieren.
Nun geht es im Radballkalender Schlag auf Schlag. Am nächsten Samstag spielt die NLB-Mannschaft Accola/Oberer ihren kleinen Final in Altdorf und dann geht es schon bald weiter mit den jeweiligen Finals der anderen Mannschaften.


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